Kohle, Holz, Öl oder Gas, was heißt das genau? Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Brennstoffe?

Wissenswertes zu Holz

Der Brennstoff Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Holz besteht auf den chemischen Elementen Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff, sowie aus verschiedenen Mineralien. Die Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff in längeren Ketten angeordnet die als Cellulose, Lignin und Hemicellulose bekannt sind. Durch Hitze zerfallen diese Ketten zu Methan. Wasser und zu einem geringen Teil zu anderen Alkanen.

Holz gilt als umweltfreundlich, da das Verbrennen nur die Menge an Kohlendioxid freisetzt, die der Baum zuvor in Sauerstoff verwandelt hat. Neben Scheitholz sind besonders Pellets weit verbreitet.

Allerdings ist auch Holz nicht völlig unproblematisch. Bedingt durch den starken Zuwachs an Holzöfen, brennen in den heimischen Öfen oft Hölzer aus fernen Ländern. Der CO2-Ausstoß des Transports fließt in die üblichen Berechnungen nicht ein. Auch besteht die Gefahr, dass mehr Holz in den Öfen verbrennt, als draußen in der Natur in der gleichen Zeit nach wächst. Abgesehen davon, ist ein Baum, der weiter Sauerstoff erzeugt mit Sicherheit ein Gewinn für die Umwelt.

Ein Kilogramm Holz hat einen Brennwert von 4,1 bis 4,4 kWh, Pellets und Holzbriketts bringen es auf 4.9 kWh.

Wie bei jedem Festbrennstoff bleibt Asche zurück, die als Feinstaub in die Umwelt gelangen kann. Das Problem lösen Feinstaubfilter. Eine Belastung mit Schwefel ist bei Holz kaum gegeben, aber dafür entsteht beim Verbrennen von Holz mehr Stickoxid als bei Gas oder Öl.

Brennwerte verschiedener Materialien

Brennstoff Brennwert
Holz 4,1 – 4,4 kWh
Pellets, Holzbriketts 4,8 - 4,9 kWh
Braunkohle 4,3 – 5,8 kWh
Steinkohle 7,5 – 9,0 kWh
Heizöl 10,7 - 13,5 kWh
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