Mit einer Solarheizung effektiv Heizkosten sparen

Eine Solarheizung nutzt die Sonnenenergie und speichert über sogenannte Kollektoren auf den Hausdächern die Sonnenwärme. Diese wird dann bei Bedarf der Heizungsanlage zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich wird die Solarheizung alleine nicht ausreichen, ein Wohnhaus vollständig zu beheizen. Insoweit handelt es sich immer um eine Art Heizungsergänzung. Dennoch müssen letztlich weniger Heizkosten aufgebracht werden.

Die Solarheizung als sinnvolle Unterstützung

Da eine Solarheizung nur selten den vollständigen Wärmebedarf eines Hauses decken kann, wird diese in aller Regel mit anderen Techniken kombiniert. Zu den sinnvollen Ergänzungen zählen beispielsweise

  • die Gasheizung,
  • die Wärmepumpe und
    Quellenangabe/Urheberrechtsverweis: Pavel Vakhrushev/Shutterstock“

    Quellenangabe/Urheberrechtsverweis: Pavel Vakhrushev/Shutterstock“

  • die Pelletheizung.

Mithilfe einer intelligenten Steuereinheit wird dafür gesorgt, dass die Hauptheizung immer dann anspringt, wenn der Wärmebedarf der Solarheizung nicht mehr ausreicht.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass eine Solarheizung auch für eine Warmwasseraufbereitung verwendet werden kann. Gerade in der heißen Jahreszeit macht es Sinn, den Überschuss an gespeicherter Sonnenwärme für die Aufheizung des Brauchwassers zu verwenden.

Wie arbeitet eine Solarheizung?

Sonnenkollektoren auf den Hausdächern sammeln die Strahlungswärme der Sonne und übertragen diese auf eine Trägerflüssigkeit. Diese Flüssigkeit wird durch Rohre in einen Speicher transportiert. Die hierbei gewonnene Wärme kann direkt zum Heizen verwendet werden. Je größer die zur Verfügung stehende Dachfläche ist, desto effizienter kann eine Solarheizung arbeiten. Natürlich spielen bei der Effizienz auch die Dachneigung und die Dachausrichtung eine wesentliche Rolle.

Eine super Erklärung wie ein Sonnenkollektor funktioniert findest du im Video.

Schau mal rein !

Was sind Sonnenkollektoren?

Sonnenkollektoren dürfen nicht mit den Solarpanels zur Stromerzeugung verwechselt werden. Sonnenkollektoren stellen Wärme bereit und werden auch als Solarthermieanlagen bezeichnet. Solarmodule erzeugen elektrischen Strom und werden als Photovoltaikanlage bezeichnet.

Am häufigsten sind hierzulande die Flachkollektoren vertreten. Sie sind in einem rechteckigen Gehäuse mit schwarzem Absorber untergebracht. Die Absorberoberfläche wandelt das Sonnenlicht in Wärmeenergie um. Der darunterliegende Flüssigkeitskreislauf nimmt die Wärme auf und transportiert diese über eine Pumpe zu einem Speicher. Gehäuse und Leitungen sind sehr gut gedämmt, so dass keine Wärme ungenutzt verloren gehen kann.

Auf der Oberseite ist der Kollektor mit einer Glasschicht versehen. Diese ist so ausgeführt, dass nur wenig Licht reflektieren kann.

Etwas älter, teurer und leistungsfähiger sind die Vakuumröhren-Kollektoren. Bei diesem System befindet sich der Absorber in einer Vakuumröhre. Durch diese Röhren fließt auch die Wärmeträgerflüssigkeit zum Speicher. Bei diesem System wird ein Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. Gerade im Winter spielen diese Kollektoren ihre Stärken im Vergleich zu den Flachkollektoren aus.

Please follow and like us:

Related Post

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

schließen