Willkommen auf Heizungsbauforum.de

Hausbesitzer die eine neue Heizung kaufen wollen, werden mit einer Vielzahl von Informationen überhäuft. Jeder Anbieter eines Heizungssystem hat natürlich die beste Heizungsanlage und leider sind konkrete Informationen oft nur schwer zu bekommen. Es fehlt an einer neutralen Instanz, die Informationen von allen Seiten vermittelt. Die Lücke möchten wir mit dieser Plattform schließen. Sie sollen im Heizungsbauforum alle Informationen finden, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

Wir wissen, dass eine moderne Heizungsanlage aus vielen, oft komplexen Bauteilen besteht. Jedes Teil für sich bedarf einer Erklärung und auch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist von Bedeutung. Auf den Infoseiten des Heizungsbauforums möchten wir Ihnen die Fachbegriffe, Teile und Neuigkeiten der Heizungsbranche näher bringen. So bekommen Sie eine ausgezeichnete Unterstützung bei Ihrer Entscheidungsfindung. Uns ist klar, dass Sie wenn Sie eine neue Heizung kaufen, eine Entscheidung von weitreichender Tragweite zu treffen haben. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten oder stellen Sie uns Ihre Fragen in unserem Heizungsforum.

Generell sind regenerative Energie ein zentrales Thema, nicht nur wenn Sie eine neue Heizung kaufen. Auch im Alltag werden Sie immer wieder damit konfrontiert. Umweltschutz , Energiekosten und Rohstoffmangel sind keine Fremdworte mehr und rücken besonders in den Fokus des Interesses, wenn Sie eine Sanierung oder eine Modernisierung einer Heizungsanlage planen. Sie sind wichtige Faktoren bei der Überlegung und Planung eines neuen Energiekonzepts.

Doch was genau heißt nachwachsender Rohstoff? Holz, Biogas, Pellets und Bio-Heizöl stammen aus regenerativen Quellen und sind natürlich fossilen Energieträgern vorzuziehen Aber die große Nachfrage nach regenerativer Energie hat zu neuen Problemen geführt. Pellets und Scheitholz können aus Regenwäldern stammen und Biogas sowie Bio-Heizöl sind oft auf Flächen entstanden, die besser für den Anbau von Nahrungsmitteln verwendet würden. Schauen Sie sich auf unseren Fachseiten zur regenerativen Energie um, damit Sie wissen, auf was Sie beim Kauf dieser Energieträger achten müssen.

Auch der Umweltschutz ist weitaus komplexer als es auf den erste Blick scheint. Es reicht nicht nur die Energiebilanz oder den CO2-Ausstoß bei Ihnen zu Hause zu betrachten. Die ganze Lieferkette vom Erzeuger bis zu Ihrer Heizung ist entscheidend. Egal ob Solaranlage oder Pellets, in der Regel sind einheimische Erzeugnisse umweltfreundlicher. Dies hängt nicht nur mit der Länge des Transportwegs zusammen. In fernen Ländern wird oft nicht auf einem umweltfreundlichen Level produziert und es fehlt an Kontrollmöglichkeiten.

Quellenangabe/Urheberrechtsverweis: lucadp/Shutterstock“

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Bedenken Sie immer, wenn Sie eine neu Heizung kaufen oder eine Modernisierung einer bestehenden Anlage planen, dass es grundsätzlich das Beste ist, keine Verbrennungsprozesse für die Wärmegewinnung einzusetzen. Sonnenenergie ist heute unverzichtbar. Keine Heizung ist ökologisch sinnvoll, die nicht zum Teil Energie vom Dach des Hauses einbezieht. In diesem Zusammenhang steht sofort die Frage im Raum, ob Solarthermie oder Photovoltaik die bessere Wahl ist. Wir haben uns ausführlich mit dem Thema befasst und auch die Förderung der Solartechnologie mit in die Betrachtungen einbezogen.

Eines sollten Sie Wissen, wenn Sie eine neue Heizung kaufen. Sie wird mit der herkömmlichen Gas- oder Ölzentralheizung nicht mehr viel gemeinsam haben. Die Vorstellung in einem Kessel Wasser zu erhitzen und dieses zu Heizzwecken in einen Kreislauf zu pumpen ist heute überholt. Die neuen Konzepte sind umfassender und eine einzige Energiequelle, die ausschließlich Wärme erzeugt ist nicht mehr zeitgemäß.

Eine moderne Heizung basiert entweder auf dem Zusammenspiel verschiedener Energiequellen, oder sie ist in der Lage neben Wärme auch Strom zur Verfügung zu stellen. Typische Kombinationen sind Wärmepumpen und Sonnenenergie, Solarthermie, die eine Brennwertheizung ergänzt oder Kaminöfen, die zusammen mit Solarthermie und einer Brennwertheizung der Wärmegewinnung dienen. Vielfach kommen modulare Anlagen zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass Sie sich nicht sofort wenn Sie die neue Heizung kaufen entscheiden müssen. Sie Ergänzen die Heizung nach und nach. Damit haben Sie die Option die Anschaffungskosten auf mehrere Jahre zu verteilen. Darüberhinaus bietet es sich an, die Anlage an geänderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Modulsysteme ermöglichen Ihnen auf neue Förderbedingungen zu reagieren oder technische Neuerungen in Ihr Heizkonzept einzubeziehen.

Ein anderer Weg die Heizung zu optimieren sind Blockheizkraftwerke. Diese werden nicht nur immer kleiner sondern auch komfortabler. Bis vor wenigen Jahren, ließen sich stromerzeugende Heizungen nur in abgelegenen Räumen einbauen, da der darin enthaltene Motor neben Wärme und Strom auch einen erheblichen Lärm erzeugte. In den Mikro- und Nanoheizkraftwerken sind heute oft Stirling-Motoren zu finden. Die Motoren entwickelte Robert Stirling bereits im Jahre 1816. Aufgrund des geringen Wirkungsgrads setzten sie sich aber als Antrieb nicht durch. Da in den Heißgasmotoren keinen lauten Explosionen stattfinden, wie dies in Diesel- oder Ottomotoren der Fall ist, sind sie sehr leise und erzeugen kaum Schwingungen. Das Verhältnis zu eingesetzter Energie und daraus entstehender Bewegungsenergie ist bei einem BHKW bedeutungslos, da die entstehende Wärme kein unerwünschtes Abfallprodukt ist, sondern zu Heizzwecken dringend benötigt wird. Auch mit diesem Thema gefasst sich das Heizungsbauforum, denn natürlich ist ein BHKW mit Stirling-Motor nicht für jeden Anwendungsfall optimal. Wir verschaffen Ihnen die Informationen, die Sie für Ihre Entscheidung brauchen.

Elektrische Heizungen erfahren in den letzten Jahren eine Renaissance, die kaum jemand erwartet hat. In den 1950ern und 1960ern wurden viele Häuser mit Nachtspeicherheizungen ausgestattet, Sie galten als saubere alternative zu Kohle, Gas und Öl und sollten helfen Kernkraftwerke besser auszulasten. Nachts ist der Strombedarf gering aber Atomreaktoren lassen sich nicht einfach runterfahren. Um das nächtliche Überangebot an Strom zu nutzen, gab es Nachts billigen Strom. Mit diesem ließen sich die Heizungen nachts günstig aufladen.

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Aber Kernkraft setzte sich aus guten Gründen nicht durch, billigen Nachtstrom gibt es kaum noch und so wurde das einst billige Heizkonzept zu einer Kostenfalle. Heute bietet sich eine günstige Alternative an, die Infrarotheizung. Die elektrischen Plattenheizkörper verbrauchen in der Regel weniger Energie als andere Heizungen. Aber Strom ist auch deutlich teurer als Gas oder Öl. Trotzdem sind auch Infrarotheizungen teil des modernen Energiekonzepts und vielfach eine der besten Lösungen. Sie sollten, wenn Sie eine neue Heizung kaufen, auf jeden Fall auch IR-Heizungen mit einbeziehen. Wir informieren Sie, wann diese sinnvoll sind.

Wie Sie an den Ausführungen sehen, gibt es vieles, was zu bedenken ist, wenn Sie eine neue Heizung kaufen. Dabei ging es bisher noch nicht um eine wesentliche Frage. Diese lautet: „Soll die neue Heizung auch für eine zentrale Warmwasserversorgung zuständig sein?“ Wer sich für Solarthermie entscheidet, hat in diesem Punkt schon eine Vorentscheidung getroffen. Die Solaranlage auf dem Dach liefert im Sommer in der Regel ausreichend Energie, um das Haus mit warmen Wasser für Duschen, Badewannen und sogar für den günstigen Betrieb von Wasch- und Spülmaschinen zu versorgen.

Aber eine zentrale Warnwasserversorgung muss nicht unbedingt sein. Besonders bei älteren Häusern, in denen bisher über Durchlauferhitzer nahe an den Entnahmestellen warmes Wasser erzeugt wurde, verteuert einen zentrale Versorgung mit warmen Wasser das Projekt erheblich. Wer sich mit Infrarot heizt und Strom, aus der eigenen Photovoltaikanlage nutzt, kann darauf verzichten. Dies gilt auch bei Pellet- oder Holzkaminöfen. Warmes Wasser kann aus einem Gas- oder Elektrodurchlauferhitzer stammen.

Der Wunsch Energie zu sparen hat zu einigen Problemen bei der Warnwasserversorgung geführt. Ein Vorrat an Heißwasser ist bedenklich, wenn dieser aus Kostengründen nur auf höchstens 50° Celsius erwärmt wird. In vielen Anlagen haben sich gefährliche Keime angesiedelt, die bei den in den Vorratsgefäßen herrschenden Temperaturen ausgezeichnete Lebensbedingungen finden. Aus diesem Grund ist es eine Überlegung wert eine Frischwasserstation anzuschaffen, statt warmes Wasser aus einem Reservoire zu verbrauchen.

Konkret geht es um Legionellen, die sich zwischen 35 und 45° am schnellsten vermehren und erst ab Temperaturen von über 60° absterben. Brauchwasser benötigt aber nur eine Temperatur von höchstens 50°. Um die Gefahr einer Legionelleninfektion abzuwenden, haben Warmwasserspeicher eine spezielle Schaltung. Die Temperatur steigt regelmäßig auf über 60° Celsius an. Dies kostet Energie und außerdem fällt vermehrt Kalk aus. Bei Frischwasserstationen fließt frisches Trinkwasser durch Wärmetauscher die sich in dem Tank im heißem Wasser befinden, das warnme Wasser ist also immer frisch erwärmte Trinkwasser.

Sie sollten alle Optionen kennen, wenn Sie sich eine neue Heizung kaufen. Aus diesem Grund finden Sie im Heizungsforum auch Informationen über Themen, die nicht nur mit Heizen zu tun haben. Da in letzter Zeit immer öfter Fragen zum Thema Smart Home aufkommen haben wir auch hierüber eine eigene Rubrik eingerichtet, in dem wir nach und nach interessante Neuerungen und Begriffserklärungen zum Thema einbringen. Die Thematik Smart Home geht weit über das Thema Heizen hinaus, denn sie steuern mit den Anlagen auch Rollläden, Mulitmediaeinrichtungen, das Licht und Alarmanlagen. Wir konzentrieren uns zwar in diesem Zusammenhang in erster Linie auf die Heizungsanlage und verwandte Themen, wie Rollläden und Lüftung, sind aber insgesamt allen „smarten Themen“ gegenüber offen.

Wir betrachten das Forum als einen umfassenden Dienst für alle, die eine neue Heizung kaufen wollen, sich mit dem Gedanken tragen eine vorhandene Heizung zu modernisieren oder die sich gerne zusätzlich einen Ofen anschaffen wollen. Die Thematik Smart Home gehört genauso dazu wie die Warnwasserbereitung. Bei der Komplexität des Themas liegt es in der Natur der Sache, dass auch viele Fragen offen bleiben. Wenn Sie also Fragen oder Anregungen haben, bitten wir Sie diese im Forum oder über die E-mail Adresse im Kontaktformular vorzubringen. Wir freuen wenn Sie aktiv an unserer Seite teilnehmen. Stellen Sie Ihre Fragen zum Beispiel in unserem Solarforum und informieren Sie sich über den Einbau einer Holzheizung in unserem Holz/Pelletsforum.

Sollten Sie auf diesen Seiten nicht fündig werden oder keine Zufriedenstellenden Antworten finden freuen wir uns sie in unserem Heizungsforum begrüssen zu dürfen. Melden Sie sich hier kostenlos bei uns an und stellen Sie Ihre fragen einem Team von Profis.

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