FFörderung

Wärmepumpe Förderung 2026: Zuschüsse und Antrag

Förderunterlagen mit Füllfeder, Taschenrechner und Münzen auf einem Schreibtisch

Der Staat bezuschusst den Heizungstausch 2026 weiterhin kräftig: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude sind je nach Situation 30 bis 70 Prozent der Kosten als Zuschuss drin. So funktioniert der Antrag.

Wie hoch ist die Förderung 2026?

Die Grundförderung für den Heizungstausch beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Dazu kommen Boni: ein Klimageschwindigkeitsbonus für den frühen Austausch funktionierender Öl- oder Gasheizungen, ein Einkommensbonus bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro und ein Effizienzbonus für besonders umweltfreundliche Wärmepumpen. In der Summe sind maximal 70 Prozent möglich, gedeckelt auf 30.000 Euro förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit.

Welche Voraussetzungen gelten?

Gefördert werden Wärmepumpen in selbst genutzten oder vermieteten Bestandsgebäuden. Die Anlage muss Mindestanforderungen an die Effizienz erfüllen, und ein hydraulischer Abgleich ist Pflichtbestandteil. Wichtig: Der Antrag muss vor Beauftragung des Fachbetriebs gestellt werden — Liefer- und Leistungsverträge dürfen erst nach Antragstellung geschlossen werden.

Wie läuft der Antrag bei der KfW ab?

  1. Angebote von Fachbetrieben einholen, ohne verbindlich zu beauftragen.
  2. Antrag über das KfW-Zuschussportal stellen (Zuschuss 458 für Heizungstausch).
  3. Zuwendungsbescheid abwarten, dann beauftragen.
  4. Nach dem Einbau den Nachweis über den Fachbetrieb einreichen.
  5. Auszahlung des Zuschusses auf das angegebene Konto.

Welche Fehler kosten die Förderung?

Der häufigste Fehler: Der Auftrag wird vor der Antragstellung vergeben — dann ist der Zuschuss verloren. Auch fehlende Nachweise zum hydraulischen Abgleich oder eine Anlage ohne die geforderte Effizienz führen zur Ablehnung. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, alle Angebote und Bescheide vollständig zu archivieren.

Gibt es zusätzlich Kredite oder Landesprogramme?

Ja. Neben dem Zuschuss existieren ergänzende KfW-Kredite, und mehrere Bundesländer und Kommunen haben eigene Programme. Die Kombination ist teilweise möglich, die maximale Förderquote bleibt jedoch begrenzt. Ein Blick in die Förderdatenbank des Bundes lohnt sich vor der Antragstellung.

Häufige Fragen

Wie viel Förderung gibt es maximal?

Bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten, gedeckelt auf 30.000 Euro für die erste Wohneinheit — also maximal 21.000 Euro Zuschuss.

Gilt die Förderung auch für den Neubau?

Im Neubau wird der Heizungstausch nicht über den Zuschuss 458 gefördert; dort greifen andere Programme der KfW.

Muss die alte Heizung funktionieren für den Bonus?

Der Klimageschwindigkeitsbonus setzt eine funktionierende Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung voraus; bei Gas-Zentralheizungen gilt er erst ab einer Mindestlaufzeit von 20 Jahren.

Wer stellt den Antrag?

Die antragstellende Person ist die Eigentümerin oder der Eigentümer. Ein Energieeffizienz-Experte ist für den reinen Heizungstausch nicht zwingend nötig.

Quellen