Heizkörper als Handtuchhalter – welche Aspekte gilt es zu beachten?

Sie haben Ihr Badezimmer und möchten es mit einem optischen Eyecatcher aufwerten? Oder möchten Sie einfach nur einen warmen Raum und die Möglichkeit haben, feuchte Handtücher zu trocknen? Ein Handtuchheizkörper übernimmt beide Aufgaben, denn diese Form des Heizkörpers kann bei Bedarf funktional und ein ansprechendes Design miteinander vereinen. In diesem Ratgeberartikel werden wir auf diese spezielle Form des Heizkörpers eingehen, Ihnen sagen worauf es bei der Wahl ankommt und welche allgemeinen Informationen wichtig sind. Badheizkörper gibt es auch als elektrische Form und daher beschäftigen wir uns auch mit diesem Thema.

Welche Arten vom Badheizkörper gibt es und für welche Grundlage eignet sich welcher?

Sich einen Badheizkörper zu kaufen ist eine gute Entscheidung, allerdings sollten Sie zunächst die verschiedenen Arten kennen. So unterscheidet man zwischen der Handtuchheizung, die über die Zentralheizung angeschlossen wird, dem elektrischen Badheizkörper und dem Handtuchheizkörper, der als Mischform daherkommt. Die letztere Form können Sie entweder per Strom ober über die normale Heizungsanlage nutzen.

Wenn Sie lediglich Handtücher trocknen möchten, dann ist der elektrische Handtucherwärme das richtige Modell. Diese Form wird über die normale Steckdose angeschlossen und ist von den drei Arten am einfachsten zu montieren.

Möchten Sie im Sommer wie auch im Winter keinen zusätzlichen Heizkörper im Bad beanspruchen, dann sollten Sie ein Modell mit Mischbetrieb wählen. Dies hat den Vorteil, dass Sie dank der Heizungsanlage den Raum auch im Winter erwärmen können.

Der Badheizkörper mit Anschluss an die Zentralheizungsanlage eignet sich gerade dann, wenn Sie in der warmen Zeit nur die Trocknungsfunktion haben möchten.

 

Sobald Sie also festgelegt haben, welche Art von Badheizkörper Sie haben möchten, dann gilt es an die nächsten Schritte zu gehen. Sie können zwar auch eine Fußbodenheizung oder einen normalen Heizkörper verwenden, doch Badheizkörper sind mit einer Reihe von Vorteilen verbunden. So ist die Zeit morgens und abends im Bad deutlich angenehmer und Sie haben nach jedem Duschen trockene Handtücher. Wenn Sie sich abschließend noch für einen speziellen Designkörper entscheiden, dann können Sie Ihr neu errichtetes Bad stilistisch unterstreichen.

Die Vor- und Nachteile von einem elektrischen Handtuchheizkörper

Ein elektrischer Heizkörper ist natürlich auch mit Vorteilen verbunden. Der Badheizkörper muss nicht an die bestehende Heizung montiert werden und kann frei nach Vorstellung an einer beliebigen Stelle angebracht werden.

Kritiker bemängeln allerdings, dass der elektrisch betriebene Handtuchheizkörper zu teuer in der Unterhaltung sei. Ganz abwegig ist diese Kritik nicht, wird Strom bekanntlich Jahr für Jahr teurer. Wenn Sie sich also entschließen, einen solchen Heizkörper zu kaufen, dann sollten Sie ihn nur als Zusatz ansehen und nicht als primäre Heizquelle. Vom Design her sollten Sie noch bedenken, dass dieser zur Einrichtung des Badezimmers passt.

Wichtige Leistungsaspekte beim Thema Badheizkörper elektrisch

Vor dem Kauf eines Badheizkörpers sollten Sie natürlich auch auf die Leistungsaspekte achten. So sollte der Badheizkörper bis mindestens – 15 °C frostgeschützt sein. Darüber hinaus muss der Heizkörper eine hohe Leistung aufbieten. Gerade die Thematik Badheizkörper elektrisch ist sehr komplex. Ein wichtiger Aspekt bei einem elektrischen Modell ist die Tatsache, dass diese schnell aufheizen. Allerdings auch nur, wenn die Modelle über die benötigte Watt Zahl verfügen. Eine pauschale Berechnung besagt, dass Sie pro Quadratmeter mit etwa 100 Watt rechnen müssen.

Achten Sie auf die Größe, das Gewicht und die Form

Die Größe ist nur dann entscheidend, wenn Sie den Handtuchheizkörper nicht als reinen Heizkörper zum Erwärmen der Handtücher nutzen möchten. Wenn Sie den Heizkörper allerdings noch für die Raumerwärmung nutzen möchten, dann ist die Raumgröße entscheidend. Der Heizkörper muss eine entsprechend höhere Leistung erzielen. Die genaue Größe muss in Absprache mit dem Heizungsinstallateur abgesprochen und ermittelt werden. Bei einer größeren Raumgröße benötigen Sie auch eine höhere Heizleistung.

Beim Gewicht gibt es im Grunde nichts Spezielles zu sagen. Die meisten Heizkörper haben ein Eigengewicht von maximal 25 kg. Beachten sollten Sie nur, wenn Sie eine Rigipswand haben. In dieser Konstellation gibt es einige Aspekte bezüglich der Montage zu bedenken.

Bei der Form ist wieder Ihr kreativer Stil gefragt. Es gibt neben den Standausführungen gebogen und gerade auch noch weitere ansprechende Designausführungen. Wählen Sie daher ein Objekt, das Ihren Bedarf und den Vorstellungen am ehesten entspricht.

Welche Ausstattung sollte ein Badheizkörper haben?

Ein qualitativ hochwertiger Badheizkörper sollte über ein regulierbares Thermostat verfügen, einen Schutz vor Überhitzung haben und bei elektrisch betriebenen Modellen ist zumeist auch ein Stunden-Timer vorhanden.

Fazit – Das Thema Badheizkörper ist komplex

Das Badezimmer ist ein Ort der Oase und der Entspannung. Sie haben die Möglichkeit, zu entspannen und Zeit für sich zu finden. Mit einem Badheizkörper können Sie den Raum optisch aufwerten und haben darüber hinaus eine zusätzliche Heizquelle. Ehe Sie allerdings irgendein Modell aus dem Internet kaufen, sollten Sie erst einmal festlegen, welche Art von Heizkörper Sie für Ihr Badezimmer haben möchten. Anschließend gilt es in Absprache mit dem Heizungsinstallateur die Größe zu bestimmen. Bei der Wahl der Form haben Sie die freie Wahl und können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Vor dem Kauf gilt es auch noch zu prüfen, wie hoch die Leistung sein soll. Bei der Wahl der Farbe haben Sie die freie Wahl und können genau den Style wählen, der Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht. Besonders populär sind Heizkörper im Chromstyle. Haben Sie die grundlegenden Details festgelegt, so gilt es noch auf Aspekte wie dem Gewicht oder der Montageart zu achten. Abschließend gilt es noch zu sagen, dass Sie kein Modell aus dem Internet wählen sollten. Der Fachinstallateur ist Experte, kann die benötigte Größe und die Ausstattung mit Ihnen ermitteln und Ihnen einige passende Modelle präsentieren. Im Zuge der Sanierung gibt es auch Sonderformen und daher können Sie auch genau das Modell wählen, das Ihren Vorstellungen entspricht. Ganz gleich wie also Ihr Badezimmer räumlich ausschaut, Sie werden in jedem Fall fündig werden.

Große Auswahl an Heizkörper mit Handtuchhalter

Wer eine neue Heizungsanlage einbauen lässt, braucht nicht unbedingt neue Heizkörper. Aber viele Hausbesitzer nutzen die Gelegenheit auch diese zu modernisieren. Besonders in Bädern ist die Kombination mit einem Handtuchhalter (Heizkörper Handtuchhalter) sehr beliebt. Schließlich ist es angenehm sich mit einem vorgewärmten Handtuch abzutrocknen. Hinzukommt, dass sich in einem nassen Handtuch Bakterien stark vermehren. Es macht also Sinn, dieses schnell zu trocknen, auch wenn es anschließend zur Schmutzwäsche gelegt werden soll.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Heizkörpern

Bei Zentralheizungen sind üblicherweise passive Heizkörper im Einsatz. Sie verbreiten die warme Luft über Konvektion, also Luftströmungen, die sich durch normale physikalische Vorgänge automatisch ergeben. Ventilatoren, welche die heiße Luft im Raum verteilen, sind nicht üblich.

Typische Bauformen sind Rippenheizkörper aus Guss, Gliederheizkörper, Plattenheizkörper und Röhrenheizkörperm, letztere sind oft Heizkörper Handtuchhalter. Modelle aus Grauguss sind sehr schwer und können auf Grund der großen Masse Wärme gut speichern. Sie sind noch in Altbauten bis in die 1950er zu finden und werden heute kaum noch produziert. Diese Heizkörper eignen sich nur bei Heizungen mit hohen Vorlauftemperaturen von 70°. Wer also eine moderne Heizung einbaut, bei der die Vorlauftemperatur üblicherweise unter 50° beträgt, wird auch einen neuen Heizkörper benötigen.

Gliederheizkörper sind optisch einen Rippenheizkörper ähnlich, werden aber aus Stahlblech zusammengeschweißt. Auch diese Heizungen eignen sich nicht für Niedertemperaturheizungen.

Heute sind Plattenheizkörper üblich, die in der Regel in allen Räumen zum Einsatz kommen. Im Bad unterstützen sie oft auch einen zusätzlichen beheizten Handtuchhalter. Röhrenheizkörper, auch oft als Designheizkörper bezeichnet, sind bei der Raumerwärmung weniger effektiv. Sie dienen eher als Handtuchhalter oder kommen in Räumen zum Einsatz, in denen keine höheren Raumtemperaturen nötig sind, beispielsweise in Fluren. Natürlich kann auch ein Designheizkörper einen Raum ausreichend stark erwärmen, wenn er in einer entsprechenden Größe gewählt wird.

Versionen von Plattenheizkörpern

Jeder Heizkörper gibt Strahlungswärme ab und heizt gleichzeitig über Konvektion, das heißt, er erwärmt die Luft durch direkten Kontakt. Bei hohen Vorlauftemperaturen ist der Strahlungsanteil höher, auch Bedarf es einer kleineren Oberfläche, um genügend Wärme in den Raum abzugeben.

Je niedriger die Temperaturen sind, umso größer muss die Oberfläche der Heizkörper sein. Da die Oberfläche der Rippenheizkörpern ausschließlich von dessen Maßen abhängt, lässt sich diese nur vergrößern, wenn längere und höhere Ausführungen montiert werden.

Plattenheizkörper bestehen aus dünnen Platten, die vom Wasser durchflossen werden. Je nach Einsatzgebiet können bis zu drei dieser Platten nebeneinander angebracht sein. Hinzukommt, dass die Wärmeabgabe über sogenannte Konvektorbleche verstärkt werden kann.

Die Typenbezeichnung besteht aus zwei Ziffern. Die Erste gibt an, aus wie vielen Platten der Heizkörper besteht. Die Zweite zeigt die Anzahl der Konvektorbleche an. Üblicherweise haben die Heizkörper eine bis drei Platten und null bis drei Konvektorbleche. Die Anzahl der Bleche ist in der Regel nicht größer als die der Platten. Gängige Typen sind 10, 11, 21, 22 und 33.

Der Anteil an Strahlungswärme nimmt mit der Anzahl der Konvektorbleche ab. Typ 10 gibt etwa 55 % der Energie über Wärmestrahlen ab, Typ 11 nur noch 35 %. Da die zweite Platte dicht neben der ersten montiert ist, bedeutet auch eine zusätzliche Platte einen geringeren Strahlungsanteil. Beim Typ 21 beträgt er nur noch 30% und beim Typ 22 wegen des zusätzlichen Konvektorblechs sogar nur noch 25%. Der Typ 33 gibt nur noch 20% als IR-Strahlung ab und 80% über Konvektion.

Diese Heizkörper sind für Heizungsanlagen mit einer Vorlauftemperatur von 50 bis 75 ° C geeignet. Bei niedrigeren Temperaturen sind Systeme ohne Heizkörper sinnvoller, also Fußboden- und Wandheizungen, die im Bad durch einen Heizkörper Handtuchhalter ergänzt werden. Plattenheizkörper dienen nur selten als Heizkörper Handtuchhalter.

Handtuchhalter und Badheizungen

Handtücher sollen schnell trocknen, aber nicht mit sehr hohen Temperaturen, da sie sonst hart werden. Ein Heizkörper ist daher auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen als Zusatz zu einer Fußbodenheizung sinnvoll. Die Wärme, die der Heizkörper Handtuchhalter abgibt dient weniger der Erhöhung der Raumtemperaturen, als vielmehr dem Vorwärmen der Textilien und deren Trocknung.

Eine Sonderform der Heizkörper Handtuchhalter enthält ein elektrisches Heizelement, um den Heizkörper außerhalb der Heizsaison zu erwärmen. Er erhöht die Temperatur um Raum leicht und sorgt gleichzeitig auch im Sommer für warme und trockene Handtücher.

Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 / Affiliate Links* / Bilder von der Amazon Product Advertising API

 

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