Heizkörper Handtuchhalter

Große Auswahl an Heizkörper mit Handtuchhalter

Wer eine neue Heizungsanlage einbauen lässt, braucht nicht unbedingt neue Heizkörper. Aber viele Hausbesitzer nutzen die Gelegenheit auch diese zu modernisieren. Besonders in Bädern ist die Kombination mit einem Handtuchhalter (Heizkörper Handtuchhalter) sehr beliebt. Schließlich ist es angenehm sich mit einem vorgewärmten Handtuch abzutrocknen. Hinzukommt, dass sich in einem nassen Handtuch Bakterien stark vermehren. Es macht also Sinn, dieses schnell zu trocknen, auch wenn es anschließend zur Schmutzwäsche gelegt werden soll.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Heizkörpern

Bei Zentralheizungen sind üblicherweise passive Heizkörper im Einsatz. Sie verbreiten die warme Luft über Konvektion, also Luftströmungen, die sich durch normale physikalische Vorgänge automatisch ergeben. Ventilatoren, welche die heiße Luft im Raum verteilen, sind nicht üblich.

Typische Bauformen sind Rippenheizkörper aus Guss, Gliederheizkörper, Plattenheizkörper und Röhrenheizkörperm, letztere sind oft Heizkörper Handtuchhalter. Modelle aus Grauguss sind sehr schwer und können auf Grund der großen Masse Wärme gut speichern. Sie sind noch in Altbauten bis in die 1950er zu finden und werden heute kaum noch produziert. Diese Heizkörper eignen sich nur bei Heizungen mit hohen Vorlauftemperaturen von 70°. Wer also eine moderne Heizung einbaut, bei der die Vorlauftemperatur üblicherweise unter 50° beträgt, wird auch einen neuen Heizkörper benötigen.

Gliederheizkörper sind optisch einen Rippenheizkörper ähnlich, werden aber aus Stahlblech zusammengeschweißt. Auch diese Heizungen eignen sich nicht für Niedertemperaturheizungen.

Heute sind Plattenheizkörper üblich, die in der Regel in allen Räumen zum Einsatz kommen. Im Bad unterstützen sie oft auch einen zusätzlichen beheizten Handtuchhalter. Röhrenheizkörper, auch oft als Designheizkörper bezeichnet, sind bei der Raumerwärmung weniger effektiv. Sie dienen eher als Handtuchhalter oder kommen in Räumen zum Einsatz, in denen keine höheren Raumtemperaturen nötig sind, beispielsweise in Fluren. Natürlich kann auch ein Designheizkörper einen Raum ausreichend stark erwärmen, wenn er in einer entsprechenden Größe gewählt wird.

Versionen von Plattenheizkörpern

Jeder Heizkörper gibt Strahlungswärme ab und heizt gleichzeitig über Konvektion, das heißt, er erwärmt die Luft durch direkten Kontakt. Bei hohen Vorlauftemperaturen ist der Strahlungsanteil höher, auch Bedarf es einer kleineren Oberfläche, um genügend Wärme in den Raum abzugeben.

Je niedriger die Temperaturen sind, umso größer muss die Oberfläche der Heizkörper sein. Da die Oberfläche der Rippenheizkörpern ausschließlich von dessen Maßen abhängt, lässt sich diese nur vergrößern, wenn längere und höhere Ausführungen montiert werden.

Plattenheizkörper bestehen aus dünnen Platten, die vom Wasser durchflossen werden. Je nach Einsatzgebiet können bis zu drei dieser Platten nebeneinander angebracht sein. Hinzukommt, dass die Wärmeabgabe über sogenannte Konvektorbleche verstärkt werden kann.

Die Typenbezeichnung besteht aus zwei Ziffern. Die Erste gibt an, aus wie vielen Platten der Heizkörper besteht. Die Zweite zeigt die Anzahl der Konvektorbleche an. Üblicherweise haben die Heizkörper eine bis drei Platten und null bis drei Konvektorbleche. Die Anzahl der Bleche ist in der Regel nicht größer als die der Platten. Gängige Typen sind 10, 11, 21, 22 und 33.

Der Anteil an Strahlungswärme nimmt mit der Anzahl der Konvektorbleche ab. Typ 10 gibt etwa 55 % der Energie über Wärmestrahlen ab, Typ 11 nur noch 35 %. Da die zweite Platte dicht neben der ersten montiert ist, bedeutet auch eine zusätzliche Platte einen geringeren Strahlungsanteil. Beim Typ 21 beträgt er nur noch 30% und beim Typ 22 wegen des zusätzlichen Konvektorblechs sogar nur noch 25%. Der Typ 33 gibt nur noch 20% als IR-Strahlung ab und 80% über Konvektion.

Diese Heizkörper sind für Heizungsanlagen mit einer Vorlauftemperatur von 50 bis 75 ° C geeignet. Bei niedrigeren Temperaturen sind Systeme ohne Heizkörper sinnvoller, also Fußboden- und Wandheizungen, die im Bad durch einen Heizkörper Handtuchhalter ergänzt werden. Plattenheizkörper dienen nur selten als Heizkörper Handtuchhalter.

Handtuchhalter und Badheizungen

Handtücher sollen schnell trocknen, aber nicht mit sehr hohen Temperaturen, da sie sonst hart werden. Ein Heizkörper ist daher auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen als Zusatz zu einer Fußbodenheizung sinnvoll. Die Wärme, die der Heizkörper Handtuchhalter abgibt dient weniger der Erhöhung der Raumtemperaturen, als vielmehr dem Vorwärmen der Textilien und deren Trocknung.

Eine Sonderform der Heizkörper Handtuchhalter enthält ein elektrisches Heizelement, um den Heizkörper außerhalb der Heizsaison zu erwärmen. Er erhöht die Temperatur um Raum leicht und sorgt gleichzeitig auch im Sommer für warme und trockene Handtücher.

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